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Ein Interview mit dem Inhaber

„Super, Du verstehst mich“ - Ein Gespräch mit dem Inhaber Thomas Deuschl über das Modellieren von Objekten und die Kunst, technische Produkte verständlich zu machen.

Thomas Deuschl
Dipl. Fw. Thomas Deuschl - GF / 3D-Artist / Motion Designer

Was macht Alpha3D genau?

Wir produzieren 3D-Animationsfilme, Erklärvideos, Werbespots, Produktpräsentationen und machen Visualisierungen von komplexen Dingen. Weiters zählen 3D-Design und Prototyping zu unseren Kernkompetenzen. Wir stellen komplizierte Dinge so dar, dass sie verstanden werden. Damit machen wir das Verkaufen für unsere Kunden einfacher. Sie sparen sich dabei kostbare Zeit, da viel Erklärungsaufwand wegfällt.

Wie bist Du zu 3D-Animation gekommen?

Ich war bei einem großen Elektrotechnikkonzern angestellt. Dort habe ich in den Bereichen Produktmanagement, Marketing und Sales gearbeitet und mitbekommen, dass große Firmen auf visuelle Anleitungen setzen. Da ist auf Produkten zum Beispiel ein QR-Code, über den die Techniker eine Installationsanleitungen erhalten. Das hat mich fasziniert und ich habe mich damit beschäftigt, wie man das technisch und inhaltlich am besten macht.

Kommst du aus der Technik oder der Grafik?

Ich bin ursprünglich Techniker, gelernter Elektromechaniker. Ich habe bei einem marktführenden Telekomunternehmen einige Stationen durchlaufen - Leitungsbau, Vertrieb, Filialleitung und Außendienst. Dann beim Elektrotechnikkonzern bin ich "Back to the roots" in Sachen Elektrotechnik. Im Anschluss habe ich die Fachakademie für Mediendesign und Medieninformatik am WIFI absolviert, wo man von Webdesign, Webprogrammierung bis zur Animation und Video alles lernt. Die Spezialisierung auf 3D-Animation war mir sehr wichtig. Das hat mich am meisten interessiert.

Woher kommt das grafische Auge, das man ja bei dem Job braucht?

Das räumliche Vorstellungsvermögen habe ich schon immer gehabt. Geometrisch Zeichnen in der Schule war eine leichte Sache. Ich wollte damals schon etwas Räumlich-Grafisches machen. So bin ich halt als Techniker und 3D-Grafiker letztlich zu beiden Leidenschaften gekommen.

Du kannst ja auch zeichnen. Das ist nichts Technisches, sondern eine Begabung.

Ja, und da gibt es noch einen Unterschied, ob man mit der Hand oder gleich am Computer zeichnen kann. Das kann ich natürlich. Ich mache das gleich direkt in der digitalen 3D-Welt. Da spricht man dann vom Modellieren. Es geht darum, am Computer Körper zu bauen. Ich zeichne also nicht, ich modelliere.

Manche Filme von Dir sind total realistisch. Wie geht das?

Es geht dabei um zwei Faktoren, die man verstehen muss. Der eine ist das ganze Thema „Licht“. Dazu gehören Schatten, Spiegelungen und Reflexionen. Man muss da Räume wirklich gut beobachten. Es entstehen oft mehrere Schatten durch Licht und Gegenlicht und es geht auch um die Lichtfarbe. Der zweite Bereich sind Oberflächen. Um die echte Oberfläche von Objekten zu erzielen, fotografiert man sie und legt sie als Textur über die Objektflächen. Das ist alles sehr speziell und sehr aufwendig. Das mache ich natürlich gerne. Man kann mit dieser Methode Szenen in realer Anmutung zeigen, die man so nie filmen könnte.

Die Kombination aus Technik, Vertrieb und Grafik zeichnet dich offenbar aus.

Mein Vorleben im Marketing & Vertrieb ist ein großer Vorteil. Ich habe mit Geschäftsführern und Managern geredet und ihnen Produkte verkauft. So habe ich gelernt, was man bei der täglichen Vertriebstätigkeit wirklich braucht. Mit meiner technischen Erfahrung weiß ich vor allem, wie man technische Produkte verkauft. Alles, was dabei hilft, verpacke ich in die Animation und lasse alles weg, was nicht dienlich ist. Ich habe einen Kunden im Technikbereich, der freut sich immer, wenn ich ihm etwas liefere. Er sagt immer: „Das ist super mit dir, du verstehst mich.“